Allergien – was kann man tun?

Bildquellenangabe: Benjamin Thorn/pixelio.de

Gerade nach einem langen Winter werden die ersten Sonnenstrahlen meist sehnsüchtig erwartet. Doch für viele Menschen beginnt nun eine wahre Leidensphase. Denn sie reagieren allergisch auf den Pollenflug der jetzt blühenden Pflanzen. Andere von ihnen spüren den Drang des Niesens sowie das Tränen der Augen, wenn sie mit Tierhaaren in Berührung kommen. Ebenso kann der Hausstaub für einige Allergiker problematisch werden und zu solchen Reaktionen führen. In jedem Falle sollte dabei medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Zudem ist es oft ratsam, die eigene Lebensweise und dabei insbesondere die Ernährung zu überdenken. Doch tatsächliche Besserung stellt sich meist erst nach Jahren ein.

Der Arzt als Ansprechpartner
Der erste Kontakt eines Allergikers sollte jener mit dem Facharzt sein. Er kann Unverträglichkeiten über spezielle Testreihen herausfinden und einen dafür zugeschnittenen Therapieweg erörtern. Wichtig ist es dabei, den Organismus widerstandsfähig gegen solche Erreger zu machen, die als Auslöser der Allergien gelten. Oft geschieht das mit einer Immunisierung, die etwa in Form von Tabletten, Sprays und Injektionen ermöglicht wird. Gerade in solchen Phasen, in denen der Heuschnupfen am stärksten zu spüren ist, versprechen diese Medikamente Hilfe und sorgen dafür, dass einem geregelten Tagesablauf nichts im Wege steht und die Arbeit ohne Schwierigkeiten aufgenommen werden kann.

Umwelteinflüsse als Ursache
Immer mehr Therapeuten gehen jedoch dazu über, nach alleine die Verabreichung von Medikamenten als Heilung anzusehen. Sie vermuten die eigentlichen Auslöser des Leidens in den Belastungen der Umwelt oder in einer falschen Ernährungsweise. Hierbei wäre es somit auch ratsam, sich einem Heilpraktiker anzuvertrauen, der nicht alleine die Symptome bekämpft, sondern auch die Ursachen zu beheben versucht. Solche Wege der Therapie beanspruchen jedoch viel Zeit und sind häufig zudem relativ teuer. Bei ihnen wird zumeist das Immunsystem gestärkt und die Unverträglichkeit gegenüber einzelnen Erregern über die Verschreibung von Mineralstoffen und ähnlichen Präparaten beseitigt. Im Idealfalle kann eine solche Behandlung neben dem rein medizinischen Verfahren angewandt werden.

Die Luftveränderung hilft
Bei spontanen Fällen ist es dagegen eine gute Möglichkeit, kurzzeitig solche Regionen aufzusuchen, in denen der Pollenflug nicht allzu stark ausgeprägt ist. Dafür bieten sich die höher gelegenen Landschaften der Berge an. Ebenso kann die Küste am Meer ein solcher Ort sein, um sich zumindest eine temporäre Linderung der Leiden zu verschaffen und den Niesreiz einmal zu vergessen. Auch ein Urlaub in fremden Regionen löst das Problem der Allergie meist für einige Wochen. Langfristig sollte jedoch eine Therapie begonnen werden, um auch dauerhaft wieder den Frühling und den Sommer genießen zu können.

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