Deodorant mit Aluminium – Brustkrebs?

Bildquelle: © Deklofenak - Fotolia.com

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In den meisten Deodorants sind immer noch Aluminiumsalze, meist Aluminiumchlorid, enthalten. Diese verhindern die Schweißbildung und damit die unschönen Flecken auf der Kleidung. In der Achselhöhle siedeln sich Bakterien an, durch die der Schweißgeruch entsteht. Das Aluminium verstopft die Achselhöhlen und greift daher in den natürlichen Prozess des Schwitzens ein. Durch die Transpiration reguliert der Körper seine Temperatur und scheidet Giftstoffe aus. Die britische Wissenschaftlerin Philippa Darbre hat 2011 in einer Studie festgestellt, dass bei Brustkrebspatientinnen der Aluminiumgehalt in der Brustwarzenflüssigkeit höher ist als bei gesunden Personen. Daraus folgerte die Wissenschaftlerin, dass Aluminium Brustkrebs auslösen kann.

 

Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken ca. 60.000 Patientinnen daran. Meist kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, um an Brustkrebs zu erkranken. Neben dem Aluminiumgehalt in Deos kann auch die Einnahme von Hormonpräparaten, Alkohol- und Nikotingenuss, Übergewicht und Bewegungsmangel die Tumorbildung begünstigen. Unabhängig von der Studie von Frau Darbre behandelten Genfer Forscher menschliche Zellen mit Aluminium. Nach einiger Zeit stellten sie fest, dass die Zellen dadurch geschädigt worden sind. Offenbar animiert das Aluminium das Brustgewebe zur hemmungslosen Zellteilung und damit zur Entstehung von Tumoren.

 

Deo ohne Aluminium im Trend

Aufgrund der Ergebnisse dieser Forschungen ist die Nachfrage nach Deo ohne Aluminium allgemein gestiegen. Obwohl noch nicht zweifelsfrei erwiesen ist, dass Aluminium zwingend ein Auslöser für Brustkrebs ist, sind viele Verbraucher kritisch geworden und achten darauf, dass sie nur Deo ohne Aluminium kaufen. Deshalb sind zahlreiche Hersteller dazu übergegangen, Deodorants ohne Aluminium anzubieten. Statt das Schwitzen zu verhindern, wirken im natürlichen Deo pflanzliche Duftstoffe wie z. B. Koriander, Salbei, Eukalyptus und Granatapfel. Diese hemmen nicht das für den Körper so wichtige Schwitzen, sondern sie verhindern lediglich die Geruchsbildung. Mittlerweile hat jeder konventionelle Kosmetikhersteller mindestens ein Deo im Programm, das keine Aluminiumsalze enthält. Es lohnt sich, sich für ein solches zu entscheiden, denn damit kann man zumindest das Risiko Brustkrebs ausschließen.

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