Homöopathie

Bildquellenangabe: Dr. Leonora Schwarz / pixelio.de

Warum die Homöopathie so wirkt, wie sie wirkt ist nicht bekannt. Die Tatsache, dass man die Wirkungsweise nicht erforschen kann ist für viele Menschen Grund genug sie als Heilmethode von vorn herein abzulehnen. Auf der anderen Seite gibt es heute immer mehr Patienten die der heilenden Wirkung der Homöopathie vertrauen, auch ohne genau zu wissen wie sie wirkt, denn die Homöopathie ist eine sanfte Naturheilmethode die auch ohne lästige Nebenwirkungen zum Erfolg führen kann. Ein homöopathisches Heilmittel kann unverdünnt bei einem gesunden Menschen die gleichen Symptome auslösen wie sie bei einem Patienten geheilt werden sollen. Auf Grund dieses „Ähnlichkeitsprinzip“ und der alten Weisheit „Similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, entwickelte Samuel Hahnemann im 19. Jahrhundert die Grundidee der Homöopathie. Der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung einer Krankheit ist bei der Homöopathie immer eine ausführliche Anamnese. Dabei sind nicht nur die Symptome der Krankheit allein von Interesse, sondern ebenso die gesamten Lebensumstände des Patienten. Deshalb dauert eine ausführliche Anamnese beim Homöopathen oft auch mehrere Stunden. Allein schon dieses Gespräch hilft dem Patienten zu erkennen in welchen Situationen die Beschwerden auftreten, wann sie stärker werden und wann er sich besser fühlt. Diese ganzheitliche Betrachtung, die eine Krankheit nicht isoliert betrachtet sondern als einen Hilferuf des Körpers und der Seele begreift, der auf bestimmte negative Lebensumstände hinweist, wird heute auch wissenschaftlich nicht mehr bestritten.

Die größte Entdeckung der Homöopathie ist zugleich auch der Punkt an dem die meiste Kritik geübt wird. Ein Lehrsatz lautet, dass ein Mittel umso wirkungsvoller ist, je stärker es verdünnt wird. Die Ausgangssubstanz wird zuerst im Verhältnis 1:100 verdünnt. Dann folgen weitere Verdünnungen, sodass zu Beispiel in einer D12 Verdünnung gerade noch ein Tropfen der Tinktur in 12 großen Schwimmbecken vorhanden ist.

Diese scheinbar widersprüchliche Aussage ist für wissenschaftlich geschulte Mitmenschen immer wieder ein Grund die Homöopathie abzulehnen. Sie rechnen vor, dass in einer D30 Verdünnung – das bedeutet 1 Tropfen auf die vergleichbare Wassermenge von einem 50fachen des Erdvolumens – kein Atom des Wirkstoffs mehr in der Lösung vorhanden sein kann. Und in der Tat kann man das auch mit wissenschaftlichen Versuchen beweisen. Das Wunder dabei ist, dass diese D30 Verdünnung dennoch wirkt. Vielleicht liegt das Geheimnis ja auch ganz woanders. Ausgehend von der Tatsache das Materie nur eine Zustandsform der Energie ist sucht man womöglich einfach an der falschen Stelle. Mag es das Wasser sein, das die Energieinformation des Heilmittels wie auch immer zu speichern vermag und auch in starker Verdünnung an den Körper weitergibt. Sie hat etwas von geheimnisvoller Alchemie diese Homöopathie und viele Zweifler sagen auch, dass es als Placebo nur die Selbstheilungskräfte des Patienten ankurbelt. Aber wieso wirkt sie dann auch bei Tieren, die ansonsten nicht auf Placebos ansprechen?

Wem die Homöopathie geholfen hat, der stellt sich diese Fragen nicht mehr, er ist mit dem Ergebnis zufrieden und freut sich seiner Gesundheit.

Tipp: Ein Preisvergleich für homöopathische Mittel kann sehr hilfreich sein. Zum einen gibt es eine riesen Auswahl verschiedener Hersteller und zum anderen bekommt man die günstigste Versandapotheke angezeigt, bei der man die Präparate bestellen kann.

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