Erhöhtes Herzinfarkt-Risiko durch Zeitumstellung

Bildquellenangabe: Wilhelmine Wulff  / pixelio.de

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Was viele Menschen schon längst wissen, hat jetzt unter anderem eine Studie der DAK bestätigt. Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit belastet Körper und Wohlbefinden sehr. Die Studie der DAK wurde seit 2006 über mehrere Jahre hinweg durchgeführt. Sie bestätigte, dass die Zeitumstellung viele Menschen mehr oder minder stark belastet. Die Forscher fanden unter anderem heraus, dass Herzbeschwerden um rund 25 Prozent zunehmen, dies gilt vor allem für die ersten drei Tage nach der Umstellung der Zeit.

 

Viele Menschen berichten über Beschwerden, nicht wenige müssen sogar ins Krankenhaus

Problematisch sind vor allem die ersten drei Tage nach der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit, nicht wenige müssen sogar wegen akuter Herzbeschwerden oder einem Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt werden. Die DAK ermittelte, dass 25 Prozent mehr Fälle in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung auftreten. Selbst jene, die nicht ganz so extrem betroffen sind, leiden unter Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen. Die Gesundheit wird zwar nicht auf Dauer beeinträchtigt, doch von der Hand zu weisen, sind die eventuellen Einschränkungen nicht. Besonders betroffen sind Kinder, sie leiden vor allem unter Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Recht häufig kommt es bei ihnen sogar zu einem deutlichen Leistungsabfall in der Schule, der über mehrere Wochen hinweg anhalten kann. Ähnlich stark eingeschränkt sind nach der Zeitumstellung ältere Menschen, deren Hormonhaushalt sich nicht mehr so schnell an die veränderten Verhältnisse anpassen kann. Forscher sehen mittlerweile im Hormonhaushalt, und dessen Unfähigkeit sich schnell an einen veränderten Rhythmus bzw. Tagesablauf anzupassen.

 

Wie kann man sich die Umstellung vom Winter- auf die Sommerzeit erleichtern?

Die Probleme reichen vom Quengeln der Kleinkinder über Konzentrations- und Einschlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt, aber wie kann man sich selbst helfen? Ausreichender Schlaf ist ebenso wichtig wie Entspannung und innere Gelassenheit. Die Forscher empfehlen schon einige Tage vor dem Umstellen der Zeit früher als gewohnt ins Bett zu gehen. Zudem sollte man es eher langsam angehen, dann hat der Biorhythmus die Chance sich in aller Ruhe anzupassen.

 

 

Weiterführende Informationen:
http://www.welt.de/gesundheit/article126254813/Zeitumstellung-erhoeht-Risiko-fuer-Herzinfarkt.html

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