Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Bildquellenangabe: Cornelia Menichelli / pixelio.de

Der Kopf raucht, die abzuarbeitenden Aufgaben werden nicht weniger, das Betriebsklima ist am Brodeln und die eigene Auffassungsgabe sinkt gegen Null. Stress stellt eines der größten Gesundheitsrisiken in der heutigen Arbeitswelt da. Immer höhere Anforderungen vom Chef, den Kollegen und an sich selbst steigern den Druck auf die menschliche Psyche. Um mit dem stetig steigenden Arbeitstempo Schritt zu halten und dem wachsenden Termindruck entgegenzutreten, setzten sich viele Berufstätige selbst unter Druck und viele gefährden dadurch unwissentlich ihre Gesundheit. Konflikte mit dem Vorgesetzten oder Kollegen, Überforderung, ständige Arbeitsunterbrechungen und widersprüchliche Weisungen – dies sind nur einige der Stressoren, die einen Menschen im Büro krank machen können. Nicht nur Nervosität, Unausgeglichenheit und erhöhter Blutdruck sind die Folge, darüber hinaus kann Dauerstress zu einer Schädigung der Organe führen. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird herabgesetzt und wenn man die Stresssymptome, wie z.B. Ungeduld, Muskelzuckungen und schlechte Stimmung lange ignoriert, tritt die letzte Stressstufe ein: der Burnout. Hier helfen dann keine bewussten Pausen, mehr Bewegung oder Anti-Stresstipps, ärztliche Hilfe ist der einzige Ausweg in dieser Situation. Doch jeder Mensch reagiert anders und somit ist Stress eine Einstellungssache. Einige setzten sich selbst unrealistische Karriereziele und muten sich ein aussichtsloses Arbeitspensum zu. Hinzukommt, dass die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes heutzutage ununterbrochen ansteigt. Andere hingegen sind zuversichtlich und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Stress, Zeitdruck, Hektik – bedeutende Worte, die im Alltag immer mehr an Bedeutung gewinnen und unsere Wochentage dominieren. Unter diesen Belastungen greift man häufig auf routinemäßige Handlungsstrategien zurück. Kreativität, Produktivität und Denkvermögen verblassen und werden fast vollständig blockiert. Das bringt weder dem Arbeitgeber, noch dem Arbeitnehmer etwas, beide ziehen negative Folgen aus diesem Zustand. Viele Krankschreibungen, hohe Fluktuation, demotivierte Mitarbeiter und unfertige Projekte schaden beiden Seiten gleichermaßen. Nun heißt es tatkräftig dagegen vorzugehen, um solch eine Situation möglichst zu vermeiden – Chef und Angestellte müssen an einem Strang ziehen. Spielräume bezüglich der Zeit und des Handelns sollten einkalkuliert und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung geschaffen werden. Um sich am Arbeitsplatz schnell und einfach zu entspannen, zeigt Ihnen die Infografik zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz hilfreiche Tipps und Tricks. Mit diesen Methoden gelingt es Ihnen, das positive Betriebsklima aufrecht zu erhalten und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Lassen Sie sich nicht die Freude am Arbeiten nehmen und achten Sie auf ihre Gesundheit.

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