Sodbrennen in der Schwangerschaft

Bildquellenangabe: JMG  / pixelio.de

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Das Auftreten von Sodbrennen während der Schwangerschaft kann bei vielen werdenden Müttern zu einem Problem werden. Denn viele Schwangere erleben die Monate ihrer Schwangerschaft und das Auftreten von regelmäßigen Attacken von Sodbrennen als eng miteinander verknüpfte Begleiterscheinungen der Schwangerschaft. Aber diese Untrennbarkeit des Sodbrennen bei Schwangeren ist durchaus vermeidbar, wenn schwangere Frauen einige Grundregeln beachten. Das Sodbrennen in der Schwangerschaft kann durchaus bekämpft und vollständig vermieden werden, wenn die Ursachen erkannt und beseitigt werden. So gibt es einen ganzen Katalog von sehr leicht umzusetzenden Maßnahmen, den Schwangere anwenden können, wenn sich herausstellen sollte, dass sie vom Sodbrennen regelmäßig heimgesucht werden.

Was kann die Schwangere gegen das Sodbrennen unternehmen?
Auf die Frage, was die Schwangere gegen das Sodbrennen unternehmen kann, gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Antworten und Methoden. Um die Magensäure zu reduzieren, die oft in die Speiseröhre der Schwangeren fließt und dadurch das unangenehme Sodbrennen auslöst, sollte die gesamten Lebensumstände einschließlich der Ernährung auf den Prüfstand gestellt werden. So sollten im Laufe der Schwangerschaft möglichst viele kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sichgenommen werden. Große Mehr-Gänge-Menüs sind in dieser Zeit besser zu vermeiden. Ein Übermaß an Fett und scharf gewürzten Menüs sollten gemieden werden. Auch auf echten Bohnen Kaffee sollte jede Schwangere in den Monaten vor der Geburt lieber einen großen Bogen machen. Während der Einnahme der warmen Mahlzeiten sollte grundsätzlich nichts getrunken werden. Mit einer klaren und konsequenten Lebensführung und Ernährung kann das Sodbrennen bei den meisten Schwangeren von vornherein vermieden werden.

Was ist zu tun, wenn das Sodbrennen trotz aller Vorbeugung auftritt?
Sollte das Sodbrennen trotz entsprechender Vorbeugung auftreten, kann auf ein uraltes und bewährtes Hausmittel zurück gegriffen werde. Ein bewährtes und zusätzlich sehr schonendes Mittel gegen das Sodbrennen ist die Akupressur. Der Magen als Ursache wird durch die Pressur des Daumenballens der Schwangeren durchgeführt. Ein kräftiger rund dreißig Sekunden anhaltender Druck auf beide Hände schafft oft sehr schnell die erwünschte Erleichterung. Auch die Anwendung von Robinie oder Brechnuss verhindert auf natürliche Weise die Übersäuerung im Magen der Schwangeren. Von Apothekern wird gern das Medikament Gaviscon zur Bekämpfung des Sodbrennens empfohlen. Beim Einsatz von Medikamenten, die nicht vom Apotheker, der Heilpraktikerin oder dem Frauenarzt empfohlen werden, sollte sich jede Schwangere hüten.

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